Buddhas Weg.
Buddhas Weg. Unterwegs zu einem außergewöhnlichen Ort im Odenwald. Was dieser mit Buddhismus zu tun hat? Finde es heraus.
Buddhas Weg.
Das Wetter ist heute schön, nicht zu warm und damit ideal für mich. Schon lange habe ich mir vorgenommen Buddhas Weg anzusehen.
Früher dachte ich immer es ist ein Themenweg mit ein paar kleinen Buddha Figuren, ich habe mich geirrt, und zwar total.
Aber der Reihe nach.
Um das Kloster Buddhas Weg zu erreichen, führt der Weg in den tiefen Odenwald nach Siedelsbrunn.
Direkt unterhalb des Hartberg liegt das heutige Kloster und davor gibt es einen Wanderparkplatz. Somit ist der Besuch kein Problem.
Nach wenigen Schritten komme ich an einem Minigolf Platz vorbei mit einem Imbiss.
Dieser hat noch geschlossen – macht nichts.
Etwas weiter führt mich mein Weg oder Buddhas Weg?

Wer oder was ist eigentlich Buddha?
Gute Frage, Buddha bedeutet in Sanskrit etwa „der Erwachte“ oder „der Erleuchtete“.
Stellt sich die Frage, was Sanskrit ist. Es ist ein Sammelbegriff für Altindische Sprachen.
Es gibt auch eine historische Person, die mit dem Begriff in Verbindung gebracht wird.
Hierbei handelt es sich um Siddharta Gantama, auch Shakamoni genannt. Hoffe ich habe den Namen korrekt geschrieben – wenn nicht, gerne einen Hinweis und ich korrigiere die Schreibweise.
Sein Name bedeutet auf deutsch etwa „der Weise aus dem Shakaya – Geschlecht“.
Gelebt haben soll er um 500 vor Christus, ist lange her.
Möglicherweise stammt er aus einem Adels- oder Herrschergeschlecht im Norden Indiens.
Aber sein Wirken hat bis heute seine Auswirkungen.
Ich bin am Tor von Buddhas Weg angekommen.
Schön und so fremd hier im Odenwald, dennoch passt es genau hierher.
Der Ort strahlt Ruhe aus und da passt die Landschaft und das Kloster gut zusammen. Ist meine persönliche Meinung.
Nicht nur Ideal für das stille In-sich-kehren, auch für ein Foto.
Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha auch ein Wesen (Person), welche aus eigener Kraft geschafft hat die Reinheit und Vollkommenheit des Geistes erreicht zu haben.
Mit meinen Worten ausgedrückt.
Jetzt laufe ich weiter und komme wieder an ein kleineres Eingangstor.
Hier geht es zum Teehaus, es ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Freitag, Samstag und Sonntag von 13.00 – 18.00 Uhr.
Hier gibt es frischen Kuchen, Tee und mehr.
Du kannst auch hineingehen.
Jetzt steigt der Weg leicht an und führt mich in Richtung Waldrand.
Blick in den Garten des Klosters Buddhas Weg.
Links von mir kann ich in den Garten des Klosters blicken.
Schon von diesem Standpunkt sehe ich die beeindruckenden Skulpturen.
Muss ich mir unbedingt aus der Nähe ansehen, was kein Problem darstellt, auch Gäste dürfen den Meditationsgarten betreten.
Also mache ich es.
Im ZEN-Garten steht eine der wenigen Padmasambhava – Statuen in Europa geschützt unter einem passenden Dach.
Für mich ein tolles Fotomotiv, wenn es auch nicht in erster Linie dafür gedacht ist.
Wenn Du fragst, was ist ein Padmasambhava, kann ich es verstehen.
Hierbei handelt es sich eine historische Figur, wahrscheinlich Padina Sambhava.
Er lebte etwa vom 8. Jahrhundert nach Christus bis ins 9. Jahrhundert nach Christus und gilt als ein Begründer des Buddhismus in Tibet. Auf Deutsch bedeutet der Name in etwa „Lotusgeborener“.
Für die Sanierung der Dachkonstruktion werden aktuell (im Jahr 2026) spenden gesammelt. Informationen findest du auf folgender Homepage: buddhasweg.eu

Jetzt laufe ich den Weg auf der anderen Seite des Klostergeländes wieder abwärts, es ist nur ein kleiner Rundgang.
Du kannst diesen auch mit längeren Spaziergängen verbinden, beispielsweise bis nach Lichtenklingen – wovon ich auf meinem Blog bereits berichtet habe – einfach in die Suchfunktion eintippen und die Artikel werden angezeigt.
Ich hoffe unser heutiger Ausflug hat gefallen und bis nächstes Mal,
bleib interessiert.
Björn
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