Unterwegs in Babenhausen 2026
Unterwegs in Babenhausen 2026. Gedanken, Fotos und mehr auf alltagserinnerungen.de Ein Spaziergang.
Sei gegrüßt!
Heute bin ich unterwegs in Babenhausen, wo ich mehrfach gewesen bin. Ich habe mich anständig benommen und darf wieder hier sein.
Da ich noch meine Kraft sehr einteilen muss, wegen meiner Erkrankung, ist ein Stadtrundgang genau richtig für mich.
So kann ich auch einmal eine Rast auf einer Bank machen.
Doch langsam will ich wieder beginnen auch Fotos auf dem Blog zu zeigen, welche nicht nur Fundstücke sind.
Gleichzeitig will ich schauen, wie sich das Schloss Babenhausen seit meinem letzten Besuch entwickelt hat.
Soll zu einem Hotel umgebaut werden, was ewig her ist.
Ich bin sehr gespannt.

Schloss Babenhausen – immer noch eine Baustelle.
Und ich bin umso mehr überrascht, es hat sich gefühlt gar nichts getan. Im Gegenteil.
Rund um das Schloss sehe ich Müll und Bauschutt verwuchert liegen.
Sieht mir nicht aus, als wäre hier viel geschehen seit dem letzten Besuch.
Traurig, aber wahr.
So ist es oft, wenn solche alten Gebäude in neue Investorenhände übergehen.
Meist danach mehr Ruine als vorher.
Schade, dass unser Staat nicht seine Kulturschätze pflegen kann.
Geld wird überall sonst wo verteilt.
Also schnell weiter in Richtung Altstadt.

Hinter der Stadtmauer.
An einer großen Pfütze spielt ein Kind ohne Hosen.
Es ist so in sein Spiel vertieft, es nimmt mich nicht wahr. Völlig in sich versunken und fasziniert von seinem Tun.
Als Kind konnte ich mich auch lange an einer Pfütze beschäftigen.
Ich baute mit Steinen kleine Häfen, winzige Äste waren meine Boote.
Gibt es heute nur selten.
Die Kinder von Heute scheinen nur selten mit sich zu beschäftigen.
Vom Kindergarten an befinden sie sich in fast ganztägiger Aufsicht, danach geht es in die Schule und die dauert fast einen ganzen Tag.
Wäre für mich der Horror gewesen.
Es gab nichts Schöneres als zu spielen, alles andere war eine Last.
Dadurch konnte sich eine Fantasie entwickeln und ein selbstständiges Denken, heute wird alles vorgegeben. Ich denke es ist der falsche Weg.
Schon junge Kinder laufen beständig mit Smartphones oder Tablet herum und hängen nur davor. Schrecklich.


Ich gehe weiter in die Altstadt.
Bleibe stehen, eine „Horde“ von E-Bike fahrenden Personen kommt mir entgegen.
Fast scheint es, als wären die früheren Wanderclubs heute mit Fahrrädern mit einem elektrischem Hilfsmotor unterwegs.
Stadtbesichtigung im Eiltempo.
Da bleibe ich bei „Eile mit Weile!“.
Ansonsten sind wenige zu Fuß unterwegs, gut, mit Kamera laufe gefühlt nur ich durch die Gegend – auch ein Argument!
Über die verschiedenen alten Gebäude erzähle ich Dir heute nichts, habe ich teilweise in früheren Artikeln gemacht – in der Suchfunktion des Blogs kannst Du diese finden.
Sehenswert sind sie allemal.
Beispiele gefällig?
Gerne.




Der Hexenturm.
Eigentlich ein alter Stadtturm der frühen Stadtbefestigung. Diente vor langer Zeit als Gefängnis, ob hier Hexen verbrannt wurden, ist nicht nachgewiesen.
Aber in der Gegend, beispielsweise in Dieburg, gab es Hexenverfolgung.
Hm, darf man das Wort in unserer Zeit noch verwenden? Mir egal, ich spreche immer noch wie seit meinen jungen Jahren.
Ich kann nicht mit jedem Satz Rücksicht nehmen, ob sich jemand auf den „Schlips getreten“ fühlt.
Was musste ich mir alles gefallen lassen, Du auch?
Lassen wir diese Gedankengänge hinter uns.




In Babenhausen gibt es viele alte Fachwerkhäuser.
Und davon sind viele gut erhalten und gepflegt, es ist eine Freude.
Auch Lokale haben geöffnet, an denen ich vorbeigehe.
Mich zieht es langsam wieder zurück zum Automobil.
Fasziniert schaue ich mir noch die schöne Malerei auf einer Hausfassade an.
Gelungen, dem unbekannten Künstler mein Lob für diese Arbeit.
So etwas kann ich nicht, Malen gehörte nie zu meiner großen Stärke.
Versucht habe ich es, aber die Ergebnisse sind nicht sonderlich erbauend.
Ich muss nicht alles können.
Für heute verabschiede ich mich.
Bleib interessiert.
Björn
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