Kegelsport aus der Dose.
Alte Fundstücke auf Alltagserinnerungen.de.
Jeden Tag verlöschen die Feuer der Erinnerung. Damit sie nicht unwiederbringlich verloren gehen halte ich sie am Leben. Heute: Kegelsport aus der Dose.
Ein komischer Titel, aber es trifft im weiteren Sinne mein heutiges Fundstück.
Während vor der Tür die Sonne brennt, habe ich wieder ein Erinnerungsstück ausgepackt.
Ausflüge sind im Moment nicht drin, noch immer habe ich Probleme mit den Augen und ich muss mich gedulden. Hoffentlich wird es demnächst besser. Aber die Fundstücke sind letztlich auch die Essenz meines Blogs – von Beginn an.

Geschichte des Kegelsports
Die Historie des Kegelsports ist lang und durchaus faszinierend.
Anfänge finden sich bereits im Mittelalter in damaligen deutschen Klöstern gibt es Hinweise auf frühe Formen des Kegelspiels.
Irgendwo habe ich gelesen, die Kegel symbolisierten das „Böse“ und die Kugel diente zu dessen Besiegung.
Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte entwickelt sich dieses rituelle Kegeln weiter zum heutigen Volkssport.
In Deutschland erobert das Spiel in den beiden letzten Jahrhunderten Gasthäuser und wird immer beliebter.

Von der Kneipe auf den Tisch.
Mit zunehmender Beliebtheit entwickelt sich auch der Gedanke so etwas in den heimischen Wänden machen zu können.
Da nicht jeder genug Platz hat, entstanden handlichere Versionen – beispielsweise Tischkegelspiele.
Ich habe bereits einen Artikel zu einem frühen Tischkegelspiel mit Namen „Kegelsport auf dem Tische“ gemacht.
Du findest ihn hier: Kegelsport auf dem Tische.

In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts sorgten ausflügelnde Kegelclubs aller Arten für volle Gasthäuser. Aber auch das Vereins- und Clubwesen wurde stark verbreitet.
Ein lockerer Abend in netter Runde beim Kegeln war äußerst beliebt.
In letzter Zeit stelle ich jedoch einen Rückgang in der unmittelbaren Umgebung fest, die Zahl der Clubs nimmt ab.
Wie auch das gesamte Vereinswesen unter Nachwuchsproblemen leitet. Wird Zeit in der Erziehung hier gegenzusteuern.

Zum Fundstück: Kegelsport aus der Dose.
Die „Dose“ ist aus Holz und die Kegel samt Kugel ebenfalls.
Auf der bemalten Dose ist ein Schriftzug in Ansätzen zu erkennen. Leider kann ich ihn nicht vollständig lesen.
Möglicherweise ein Mitbringsel aus einer Ferienregion.
Wann und von wem der Artikel hergestellt worden ist, lässt sich von mir nicht feststellen.
Jedenfalls kann damit immer noch ein netter Abend auf dem heimischen Tisch gekegelt werden.
Ganz ohne Strom.
Bleib interessiert bis demnächst.
Björn
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