Am Flughafen

Frankfurt, Main. Unterwegs an der Landebahn. Gedanken und meine Fotos – ein Ausflug zum Tor der Großen Welt.

Wenn ich auf die Höhenlagen der Berge in unserer Nähe fahre, dann kann ich ihn sehen – den Flughafen Frankfurt am Main.

Klar, er ist weit weg und ich sehe nur die Flugzeuge, die wie Perlen aufgereiht auf die Landung warten.

Abends ist es noch interessanter, dann blinken tausende Lichter zu uns herüber.

Schon ein faszinierender Ort.

Dabei bin ich noch nie geflogen, vielleicht aus dem Unterricht, aber das ist lange her und vergessen.

In einem fliegenden Flugzeug war ich noch nie, nur in stehenden Modellen. Hat sich nie ergeben und ich muss es auch nicht haben. Damit gehöre ich wohl zu einer aussterbenden Gattung Mensch, „der nie geflogen ist“ – vielleicht würden mich die Native American so nennen.

Aber es gibt auch auf dem Boden der Tatsachen viel zu entdecken.

Die Fotos hatte ich an der Landebahn gemacht, schon ein komisches Gefühl, wenn so ein Riese direkt über Dir runter geht.

Aber die Fotos sind, bis auf ein paar Sensorflecken, gut geworden. Jedenfalls ich bin damit zufrieden.

Wusstest Du, im Jahr 2018 wurden fast 70 Millionen Passagiere am Flughafen abgefertigt. Enorme Zahlen. Über 500.000 Flugbewegungen in einem Jahr.

Je näher man ran kommt, desto mehr hört man die Flugzeuge – sehr zum Leidwesen der Anwohner in den Flugschneisen.

Als Kind flogen bei uns immer viele Militärjets über das Dorf. Über unserem Tal steht ein großer Radarturm, man probte wohl das „Unterfliegen“ des Radar.

Der Lärm war echt heftig, ich habe mir als ganz kleiner Björn immer die Ohren zugehalten. In den Ferien flogen jeden Morgen um ganz früh einige direkt über das Haus.

An Schlaf war da nicht mehr zu denken.

Mittlerweile sind die Zeiten des „Kalten Krieges“ lange vorbei und solche Jets sehe ich eigentlich gar nicht mehr.

Eher die Passagiervögel, wenn sie über das Haus fliegen.

Aber auch die sind weniger geworden.

Was den blauen Himmel im Sommer weiter prägt, sind die vielen Kondensstreifen. Wir haben aus diesem Grund wenig richtig blauen Himmel.

Du siehst, es hat nicht nur Vorteile dieses Fliegen. Im Moment geht man viel auf die Autofahrer los, dabei gibt es noch viel weitere Verkehrsschwer- und Brennpunkte.

Apropos Auto, ich bin auf meines angewiesen um arbeiten zu können. Wenn man auf dem Land wohnt sind die Entfernungen weit. Obwohl ich sagen darf, die öffentlichen Verkehrsmittel sind wesentlich häufiger getaktet.

Für heute verabschiede ich mich, es gibt noch einiges zu tun und ich muss auch noch ein Fundstück ablichten. Bleib interessiert, ich grüße Dich

Björn

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