Hessisch-Bayerische Grenze

Alltagserinnerungen unterwegs. Diesmal zur “Hessisch-bayerischen Grenze”. Lass dich überraschen, wie es mitten im Wald zwischen Hessen und Bayern zugeht.

Ostern liegt hinter uns und die Sonne hat uns die letzten Tage verwöhnt. Urlaub hatte ich auch, also Zeit für einen Trip in die Weiten des Odenwaldes. Mein Ziel sollte mich diesmal in Richtung “Hessisch-bayerische Grenze” führen. 

Schon vor Jahren hatte ich in Boxbrunn davon gehört.
Meinen Blogartikel zum Rundgang in Boxbrunn hast Du vielleicht noch in Erinnerung.

Ich musste erst ein wenig Recherche machen, damit ich den Weg zur Grenzstation überhaupt finde.

Weitläufig beschildert ist diese versteckte Sehenswürdigkeit nicht. Aber was soll ich sagen, wir haben sie trotzdem gefunden.
Und dich nehmen wir mit auf die Reise, hoffe Du hast deinen Personalausweis dabei 😉

Es geht eine ganze Weile am Waldrand entlang. Auffällig ist die rote Erde. Im Foto kannst Du sie gut erkennen.
Viele Menschen begegnen uns nicht. Das Auto haben wir einfach am Waldrand abgestellt. Du kannst natürlich auch von der bayerischen Seite hierher kommen, dann ist dein Startpunkt in Boxbrunn.

Da wir Hessen sind oder besser “Ourewäller” (sprich “Odenwälder”), sind wir natürlich auf der hessischen Seite unterwegs.

Obwohl so schöner blauer Himmel ist, weht doch noch ein kalter Wind. 
Mittlerweile haben aber auch bei uns die Bäume begonnen, ihr grünes Kleid anzuziehen.

Ohne jeden Hinweis führt der Weg nach einer Weile in den Wald hinab. Du musst schon genau aufpassen, um die Abzweigung nicht zu verpassen. Eine Ausschilderung wäre schön, aber vielleicht soll dieser Ort versteckt bleiben.

Da ist sie, die kleine Grenzstation im Wald. 

Ausweise heraus und zunächst an die hessische Zollstelle nicht, dass hier scharf geschossen wird. Aus der Ferne ist eine Kanone zu erkennen.
Also lassen wir Vorsicht walten.

Ein schön gestalteter Ort, es gibt eine kleine Brücke und zwei kleine Wachhäuser in den jeweiligen Landesfarben. Im Wind hängen die bayerische und hessische Fahne am Mast. Schauen wir uns in Ruhe ein paar Fotos an.

 

Eine echte Attraktion und ganz versteckt im Wald dieser Ort. 

So eine schöne Grenze findest Du nicht überall, gelle. 
Nachdem wir uns umgesehen haben und ich meine Fotos fertig habe, tragen wir uns in das ausliegende Grenzbuch ein und machen uns auf den Rückweg. Hiervon habe ich jetzt keine Fotos mehr im Gepäck, denn wir gehen den gleichen Weg zurück.

Ich hoffe, dir hat der kleine Ausflug gefallen und wenn Du in der Nähe bist, vergesse deinen Personalausweis nicht.

Das versprochene Fundstück gibt es später, Ostern kam etwas dazwischen.

Bleib gesund und interessiert

Björn

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