Unterwegs in Zwingenberg. Auf Entdeckungstour durch die Altstadt. Alltagserfahrungen unterwegs.

 

Ein Blick aus dem Fenster zeigt durchwachsenes Wetter. So richtig kann es sich nicht entscheiden ob die Sonne scheint oder der Regen fällt.

Wohin also beim sonntäglichen Ausflug?

Fürth im Odenwald steht zur Wahl oder Bensheim. Die Entscheidung fällt für Letzteres.

Auf dem Weg stellen sich einige Baustellen in den Weg und kurzerhand wird die Fahrt in Richtung Zwingenberg umdisponiert.

Ich war noch nie in Zwingenberg.

Bin also gespannt was es zu sehen gibt.

Parkplätze gibt es reichlich, zudem sind sie umsonst. Ist ja auch was.

Kurz orientieren und schnell ist der Fußweg in Richtung Altstadt gefunden.

 

Wo bin ich eigentlich?

Die Stadt Zwingenberg ist die älteste Stadt an der hessischen Bergstraße. Etwas über 7.000 Personen leben hier zu Füßen des weithin sichtbaren Melibokus.

Älteste überlieferte Hinweise in den Schriften stammen aus dem Jahr 1023. Diese stehen, wie so oft in dieser Gegend, im Zusammenhang mit dem Kloster Lorsch.

Die Altstadt.

Mittlerweile bin ich in der Altstadt eingetroffen. Mich begrüßt ein Platz mit einem schönen Brunnen.

Ist schön hier und heute nicht viel los. Mir kommt es entgegen, ich kann ungestört meine Bilder machen.

Im Jahr 1135 heiratet Hildegard von Henneberg einen Heinrich II. Von Katzenelnbogen. Drei Jahre danach wird dieser zum Grafen erhoben.

Um die Zwingenberger zu schützen wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine Burg in Zwingenberg errichtet und in der Nähe das heutige „Auerbacher Schloss“.

Von der Unterburg genannten Anlage ist heute nicht mehr viel erkennbar. Sie wurde bereits in einer Auseinandersetzung um 1301 zerstört.

Es geht hinauf in die Kirche.

Ich laufe durch die interessanten Gassen und bewege mich langsam aufwärts in Richtung der weithin sichtbaren Bergkirche.

Vorbei an den mächtigen Mauern bieten sich mir schöne Ausblicke über die Stadt.

Auf meinem Weg liegt auch der ehemalige Wallbrunner Hof. Das Gebäude stammt bereits aus dem frühen 17. Jahrhundert.

Dann erreiche ich die imposante Bergkirche.

Hierbei handelt es sich um eine Gründung aus dem Jahr 1258. Im 15. und 16. Jahrhundert erfolgt deren Ausbau.

Wieder hinab in den Ortskern.

Überall gibt es etwas zu entdecken für mich. Zum Beispiel die „Aul“.

Hierbei handelt es sich um die einzig erhaltene Befestigungsanlage der alten Stadtmauer. Schön ist der zweigeschossige Turm, welcher aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Für mich wird es jetzt Zeit für die Heimfahrt. Also begebe ich mich in Richtung Auto.

Vorbei komme ich am Rathaus.

Man nennt dieses Bauwerk „Schlösschen“, welches bereits um 1520 errichtet wurde.

Hier habe ich die Möglichkeit noch einmal auf der modernen und gepflegten Toilette auszutreten.

Mit ein paar weiteren Eindrücken lasse ich dich jetzt zurück.

Nächstes Mal gibt es wieder ein Fundstück.

Björn
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2 Kommentare
    • Björn sagte:

      So geht es mir auch, ich liebe diese kleinen Orte mit den Gässchen.
      An jeder Ecke eine Sehenswürdigkeit, sei sie auch noch so klein und unscheinbar.
      Da komme ich gerne auch mehrmals und mache mir einen Spaß immer etwas “Neues” zu entdecken.

      Schöne Grüße
      Björn

      Antworten

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