Zurück in Amorbach

Amorbach, bayerischer Odenwald. Zurück in Amorbach. Von alten Kirchen und Klöstern, alten Häusern und allerlei Sehenswertem. Ein Fotorundgang.

So einmal jedes Jahr führen die Wege nach Amorbach. Nein, nicht der Liebe wegen, sondern weil es dort so schön ist. Also heißt es auch in diesem Jahr wieder Kamera gepackt und auf nach Amorbach.

Wenn Du mir länger folgst, dann hast Du vielleicht meinen Artikel „Unterwegs in Amorbach“ gelesen. 
Nein? Dann kannst Du ihn hier finden.

In Amorbach gibt es meist genügend Parkplätze, so ist es auch diesmal. Ich stelle mein Auto direkt gegenüber der Basilika ab – so kann es die Aussicht genießen, während ich durch den Ort streife.

Das Parken ist kostenpflichtig, hält sich aber in Grenzen.

So, nun aber rüber in die Altstadt.

Zurück in Amorbach.

Kaum über die Straße gegangen und schon mittendrin in der Vergangenheit. Das imposante Gebäude des Schloss Amorbach beeindruckt mich besonders durch die Länge des Bauwerks. 118 Meter erstreckt sich das Ensemble und ich habe Probleme alles aufs Foto zu bekommen.

Hierzu muss man immer berücksichtigen wie klein Amorbach doch ist. Gerade einmal 3.900 Einwohner haben hier ihr Zuhause. 

Die Türme der mächtigen Klosterkirche ragen hoch in den Himmel auf. Ich gehe zunächst am Marstall vorbei in die weitere Altstadt in Richtung St. Gangolf Kirche.

Zahlreiche historische Bauwerke begegnen mir überall.

 

Amorbach – Historischer Boden.

Der heutige Ort Amorbach ist hervorgegangen aus dem ehemaligen Benediktinerkloster Amorbach. Dieses Kloster wurde bereits um 734 begründet und existierte bis zur Säkularisation im Jahr 1803.

Es spielte eine bedeutende Rolle bei der Erschließung des heutigen Odenwalds. Ähnlich wie das bekannte Kloster Lorsch – welches ich auch schon besucht habe. Meinen Artikel findest Du hier.

Dementsprechend ist noch heute die Klosterkirche und auch das ehemalige Klostergebäude, welches später zum Schloss umgewidmet wurde, die zentrale Anlaufstelle vieler Besucher.

Ich möchte aber die Kirche St. Gangolf besuchen, diese ist auch sehr schön.

St. Gangolf in Amorbach.

Die im Spätbarock ausgeführte katholische Pfarrkirche von Amorbach stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Ihre Vorgängerbauten gehen bis in das späte 12. Jahrhundert zurück.

Ich denke meine Fotos geben Dir einen Eindruck von der Prachtentfaltung. Besonders schön gelungen ist der Hochaltar aus der Entstehungszeit.

Beachtenswert ist auch die Orgel der Kirche, welche aus dem Jahr 1717 stammt. Ursprünglich war diese für das Kloster Neustadt am Main gebaut worden. Nach der Aufhebung dieses Klosters gelangte sie hierher.

Die Kirche steht in Amorbach etwas im „Schatten“ der Klosterkirche, aber besuchen solltest Du sie jedenfalls auch. Es lohnt sich.

Ab mit der Maske und wieder raus an die frische Luft.

Weiter im Programm, sprich im Rundgang.

Mein Weg führt vorbei am Palais der Fürsten von Leiningen. Diese Familie ist auch heute noch in Amorbach präsent und das Schloss und die ehemalige Klosterkirche ist in ihrem Besitz.

Durch die vielen Heiligenfiguren erkennst Du die katholische Gegend. Ich liebe ja diese Figuren in den Fassaden.

Wenn Du in Amorbach bist, dann besuche auf jeden Fall die Abteikirche. Diese entfaltet eine besonders sehenswerte Pracht im Stil des Rokoko.

Die Stuckateure Johann Michael Feichtmayr und Georg Übelhör haben zusammen mit dem Maler Matthäus Günter dieses Prunkstück erschaffen.

Leider kann man in der Abteikirche keine Fotos machen. Also mache Dir selbst ein Bild.

Das ehemalige Hotel Post hat sich seit meinem letzten Besuch sehr verändert. Ich musste zweimal schauen, hatte doch immer so eine schöne Bemalung? Jetzt ist sie weg, schade.

Wobei auch die heutige Fassadengestaltung in das Umfeld passt. 

Ist sicher Geschmacksache.

Genau gegenüber ist dieses ehemalige Kaufhaus mit den aufgemalten Fenstern. Du kannst es auf dem Foto erkennen, es ist das Haus in grüner Farbe hinter dem Löwen.

Ich weiß, ich habe heute viel zu viele Fotos im Gepäck, aber ich wollte nicht den Artikel in zwei Teile splitten. Du kannst die Fotos ansehen, wenn Du eines anklickst. Es öffnet sich danach eine Galerie.

 

Ich laufe noch ein wenig weiter in den Seegarten. 

Besichtigungen von Museen mache ich momentan nicht, ich habe schlicht keine Lust mit einer Maske im Haus unterwegs zu sein. Es macht halt mehr Freude ohne, da beschlägt mir auch nicht fortlaufend die Brille.

Ja, so ist dass, wenn man langsam auf die fünfzig zugeht, dann kommen die Gleitsichtgläser *lach* kennst Du sicher.

Wenn ich so unterwegs bin, dann lasse ich die Brille öfter ab – stört mich sonst beim schauen durch den Sucher. Ohne Sucher kann man das Foto im Sonnenlicht kaum erkennen – Probleme gibt es, gelle.

Aber so langsam werde ich müde und ich lasse Dich jetzt alleine.

Während ich etwas im Schatten trinke, lasse ich Dir noch ein paar Fotos hier.

Bis zum nächsten Mal,

bleib gesund und interessiert,
ich grüße Dich

Björn

BeschreibungAltstadt
KoordinatenGoogle Maps
EintrittNein
ParkplatzJa
GastronomieJa, im Ort
 KommentarAbteikirche und Kirche St. Gangolf besichtigen.
LinkAmorbach (Offizielle Seite)
Amorbach (Wikipedia)
Fürst von Leiningen (Offizielle Seite)
Björn
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