Bullauer Bild.

Unterwegs im Odenwald. Besuch am Bullauer Bild. Schöner Spaziergang mit Wiesen und Wäldern. 

Ist das eine Hitze diese Woche?

Glücklicherweise war es im Büro recht angenehm, was die Temperaturen anging. Aber mir sind Temperaturen jenseits von 30 Grad viel zu heiß. Trotzdem kann ich nicht nur im Haus sitzen, ein Ausflug musste her.

Aber wohin? 

Da kommt mir der Gedanke an Bullau. 

Also Kamera einpacken, Sonnenhut und etwas zu trinken und ab mit dem Auto in die Tiefen des Odenwalds.

Auf nach Bullau.

Dieser kleine Ort ist mit seinen knapp 400 Einwohnern der höchstgelegene Stadtteil von Erbach. 521 Meter  ist nicht Hochgebirge, aber für den Odenwald ganz gut. Am Waldrand gibt es einen kleinen Parkplatz und von dort starte ich meinen heutigen Spaziergang.

Durch den Wald.

Meine ersten Schritte führen mich in den Wald, sofort bin ich von der schönen Lichtstimmung begeistert. 

Ein richtiges Hochplateau, wo ich mich hier befinde.

Man nimmt an, die Besiedlung geht zurück in die Zeit der Römer und soll in Zusammenhang mit dem Neckar-Odenwald-Limes stehen.

Dieser setzte sich aus dem Odenwaldlimes im Norden mit seinen Kastellen und Wachtürmen und dem Neckarlimes, bei welchem der Fluss die Palisaden ersetzte.

Historischer Boden, wenn Du so möchtest.

Vor mir öffnet sich der Wald und es geht jetzt am Waldrand entlang.

Vorbei an schönen Wiesen in der Sonne.

Schön hier, Wiesen – Wald und blauer Himmel.

Herrlich gefällt mir sehr.

Älteste bekannte Erwähnung dieses Fleckens ist im Forscher Codex aus dem Jahr 1095. Damals nannte man es „Buolaha“ – heute Bullau.

Darauf muss man erst einmal kommen.

Bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Bullauer Bild.

Und da bin ich jetzt angekommen.

Komm, wir biegen in den Wald ab.

Das Bullauer Bild.

Ich habe mein Ziel für heute erreicht, wenn ich vom Rückweg absehe.

Genau gesagt handelt es sich beim „Bullauer Bild“ um einen Bildstock aus Sandstein. Aufgestellt wurde er hier in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert.

Oben auf dem Sandsteinsockel befindet sich eine fünfeckige Nische und darin das Bildnis. Glaubt man der Jahreszahl auf dem Sockel, wurde er im Jahr 1561 errichtet.

Er ist damit einer der ältesten Bildstöcke im ganzen Odenwald.

Besondere Bekanntheit erlangte das Bullauer Bild dadurch, dass es in eine große Buche eingewachsen war.

Wieso war?

Genau leider musste diese mächtige Buche aus Sicherheitsgründen im Jahr 2012 gefällt werden, hierbei zerbrach der untere Sockel des Bildstocks.

Aber es wurde ein neuer Sockel angefertigt und der obere Bildstock wieder aufgesetzt. Später errichtete man eine Art „Pavillon“, in welchem sich der Bildstock heute befindet.

Sehr schön gemacht und immer noch sehenswert.

Aber sieh am besten selbst.

Mich führt mein Weg nun auf den gleichen „Pfaden“ zurück.

Aber die kennst Du bereits.

Vielleicht hat es Dir gefallen, würde mich freuen.

Bis zum nächsten Mal.

Björn

Die 3 Ourewäller
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2 Kommentare
    • Björn sagte:

      Hallo Traudi,

      beinahe wäre mir Dein Kommentar entgangen.
      Gerade noch gemerkt – zum Glück.

      Ich freue mich auch immer diese alten Marterl und Bildstöcke zu sehen.
      Vielleicht finde ich noch mehr davon 😉

      Deinen Artikel schaue ich mir auch gerne noch an 🙂

      Schöne Grüße
      Björn

      Antworten

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