Wallfahrtskirche Dieburg
Heute möchte ich Dir die Wallfahrtskirche in Dieburg in Wort und Bild vorstellen. Diese geht auf einen romanischen Vorgängerbau aus dem Jahr 836 zurück.
Wallfahrtskirche Dieburg.
Willkommen zu einem neuen Artikel auf meinem Blog.
Heute machen wir uns auf in die Wallfahrtskirche in Dieburg.
Dieburg habe ich Dir schon vorgestellt. Wenn Du es verpasst hast, dann schau gerne hier.
Es sind drei Teile, Du kannst gerne die Suchfunktion mit dem Lupen Icon benutzen und Dieburg eintragen.
Nachdem dies geklärt ist, machen wir uns auf den Weg und schauen uns die Kirche an.
Sie liegt in der Nähe der Justizvollzugsanstalt und des Finanzamt, irgendwo in der Mitte.
Du kannst sie, wenn Du vor Ort bist, nicht verfehlen.

Historie der Wallfahrtskirche Dieburg.
Eine erste Erwähnung in Urkunden, die bekannt ist, bezieht sich auf eine romanische Basilika im Jahr 836. Lange her.
Dazu sei erwähnt, dass Dieburg bereits in der Römerzeit war der Ort Hauptort der Civitas Auderiensium.
Leider hat sich der vollständige Name der Stadt bis heute nicht offenbart, beginnen tut er mit “Vicus Med…”.
In der Zeit der Karolinger und Ottonen wurde die heutige Kirche begründet, freilich noch in einer ganz anderen Gestalt als die, welche Du heute vorfindest.
Durch einen Brand im Jahr 1216 wird die Basilika in großen Teilen zerstört.
Aber schon im Jahr 1232 Weiht der Mainzer Bischof Wilhelm eine neu errichtete Marienkapelle ein.
Der Turm von damals steckt noch im Unterbau des heutigen Kirchturmes, welchen Du auf meinem Foto gesehen hast.
Ein vollständiger Aufbau der Kirche erfolgt erst in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, also ab 1350 beginnend.
Über die Jahrhunderte folgen weitere Aus- und Umbauten bis die Kirche ihr heutiges Aussehen bekommt.
Die Wallfahrtskirche Dieburg heute.
Der Grundriss des weiß verputzten Gotteshaus ist in einer T-Form ausgelegt.
Ein einschiffiges Langhaus wird ergänzt durch zwei Joche, sowie ein ehemaliger gotischer Chor mit weiteren drei Jochen. Die Decke findest Du gewölbt vor, was den sakralen Eindruck noch verstärkt.
Im Westen findest Du ein Querhaus und daran anschließend den Turm mit einem quadratischen Grundriss und die Sakristei. Eine Andachtskapelle schließt das ganze ab.
Interessant ist auch die Außenanlage.
Du findest einen Altar, der an einen kleinen Tempel erinnert mit seinen Säulen, welche das Dach tragen.
In früheren Zeiten befand sich an der Kirche ein Friedhof, aber mittlerweile sind die Gräber weitgehend abgetragen worden.
Aber heute ist ein Stationsweg zu den “Sieben Schmerzen Mariens” erhalten, welche durch den Darmstädter Bildhauer Adam Winter angelegt worden sind.
Beeindruckend ist der Hochaltar aus dem Jahr 1749.
Ein Bauwerk von Johann Peter Jäger aus Mainz.
In seiner Mittelnische siehst Du das Dieburger Gnadenbild. Es stammt aus dem Jahr 1420 oder etwas später.
Du findest auch zwei weitere kleinere Seitenältäre, welche St. Antonius und Laurentius zugedacht sind.
Aber damit nicht genug, der sogenannte “Ulner-Altar” und die der “Josephsaltar” ergänzen die schöne Innengestaltung der Kirche. Doch natürlich gibt es auch eine Orgel.
Sie ist im Ursprung im Jahr 1759 errichtet worden, Baumeister ist der Kunstschreiner Peter Achtekirch aus Dieburg. Wie die Zeit so spielt, ist diese ein paar Jahrhunderte später, genauer 1932 nochmals neu aufgebaut worden.
Die Orgel wird im Jahr 1932, 1968 und später nochmals neu aufgebaut.
Heute hat sie 29 Register und 1798 Pfeifen und geweiht ist sie letztlich im Jahr 2013 im heutigen Zustand.
Auf den Fotos kannst Du das historische Prospekt sehen.
Geweiht ist die Kirche den Heiligen Aposteln St. Peter und Paul. Sie wird heute betreut von der Pfarrei Dieburger Land. Es finden noch immer Gottesdienste statt.
Weitere Informationen findest Du auch hier:
- Bistum Mainz – Wallfahrtskirche
- Wikipedia Wallfahrtskirche Dieburg
- Artikel zur Wallfahrt 2025 auf Stadt Dieburg (abgerufen 22.1.2026)
Ich hoffe Dir hat unser kleiner Ausflug gefallen und wenn Du in der Nähe bist, dann schau Dir die Wallfahrtskirche Dieburg einmal an.
Jetzt mache ich mich auf die Suche nach einem anderen Fundstück.
Bleib interessiert.
Björn
- Wallfahrtskirche Dieburg - März 15, 2026
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