Stillup

Stillup/Zillertal. Wanderung vom Stillupstausee zum Stilluperhaus. Schöne Ausblicke, wenig Wasser und die Zillertaler Alpen.

Während der Sommer so langsam zu Ende geht und der Herbst seine ersten nassen Fühler ausstreckt, geht es bei mir mit dem Bergsommer weiter.

Aber auch hier ist das Ende in Sicht, bald wird der „Alltag“ hier wieder Einzug halten – wie es im Blognamen genannt ist.

Heute nehme ich Dich aber noch mit in die Berge.

Auf zum Stillup.

Wir fahren von Mayrhofen mit dem PKW hinauf an den Stillupspeicher. Dafür muss man Maut zahlen, aber es hält sich im Rahmen. Glaube 7 Euro für einen PKW, kann sich natürlich ändern.

Du kannst auch mit einem Zubringerbus fahren oder zu Fuß gehen. Mittlerweile sind auch viele Ebiker unterwegs.

Es ist also für Jeden eine Möglichkeit dabei.

Die Fahrt hinauf ist interessant und oft muss eine Ausweiche gesucht werden, doch letztlich kommen wir wohlbehalten auf dem kostenfreien Parkplatz Haus „Wasserfall“ an.

Weshalb dieses so heißt, kannst Du auf dem folgenden Foto sehen.

Am Alpengasthaus Wasserfall geht es los.

Von hier starten wir unsere kleine Wanderung.

Wir sind hier auf 1100 Meter – die umgebenden Berge sind viel höher. Auch von hier fahren Bustransfers in Richtung Stilluperhaus und Grüne Wand Hütte.

Unser Weg geht den bequemen Weg am See entlang, teilweise durch Tunnels mit Höhlenmalereien moderner Neandertaler. Vorbei an tosenden Wasserfällen.

Der Stillupspeicher.

Bei der Sperre Stillup handelt es sich um einen 480 Meter langen und 28 Meter hohen Erddamm. Im Inneren gibt es einen Asphaltkern.

Seine Optik ist daher nicht so spektakulär wie beim Schlegeis oder Zillergrund.

Errichtet wurde der Speichersee in der Zeit zwischen 1965 und 1971, weitere Arbeiten wurden in der Mitte der 1970er Jahre durchgeführt.

Vom See fällt das Wasser 480 Meter in Rohren hinab in das Kraftwerksgebäude. Dort treibt es eine Turbine zur Energiegewinnung an.

Auf der einen Seite grüne Energiegewinnung, aber auch ursprünglicher Lebensraum wurde mit den Speicherseen mit Wasser geflutet.

Wenig Wasser im Stillup See.

Auf dem Weg in Richtung Talschluss fällt das wenige Wasser auf, der See ist ziemlich leer.

Mit dem vielzitierten Klimawandel hat dies aber nichts zu tun. Der Wasserstand kann hier reguliert werden. Meist ist der See ziemlich voll.

Fast 7 Millionen m³ Wasser fasst dieser Stausee. Wasser gibt es in diesem Tal viel, überall rauschen kleine Wasserfälle hinab.

Glücklicherweise rauscht es nicht auch vom Himmel auf uns nieder.

Ankunft am Stilluperhaus.

Durch die Weiden führt uns der Weg zu unserem Ziel, knapp eine Stunde mit langsamen Schritten auf bequemen Weg kannst Du einplanen.

Im Stilluperhaus spielte früher immer der Wirt um die Mittagszeit mit seiner Harfe. Aber die Zeit rennt gnadenlos.

Einen Ausflug ist das Stilluperhaus auch jetzt noch wert, absolut.

Ich hoffe Dir hat mein kleiner Ausflug gefallen. Wenn ja, dann komm doch auch beim nächsten Mal wieder mit.

Bis dahin, bleib interessiert
Ilse

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